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Tafel mit bunter Kreide und Formeln

Berufsausbildung

Unser Auftrag

Der Halfeshof versteht sich als Jugendhilfeeinrichtung mit pädagogischen Intensivangeboten für männliche Kinder und Jugendliche.

Als solche stellt sie sich der gesellschaftlichen Notwendigkeit, durch ganzheitliche und passgenaue Angebote, den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen eine Perspektive und einen nachhaltig sicheren Start in ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Mit dem Absolvieren einer vollwertigen Ausbildung erhalten die Jugendlichen eine reale Chance, langfristig an der Gesellschaft teilhaben zu können.

Mit Durchführung einer Ausbildung werden erfahrungsgemäß Investitionen in Jugendliche im Rahmen der Jugendhilfe langfristig gesichert.

Zielgruppe

Das Angebot der einrichtungsinternen Werkstätten richtet sich in der Regel an die Jugendliche, die in einer Maßnahme des Halfeshof untergebracht sind.

Die Ausbildung ist somit üblicherweise Bestandteil einer laufenden Jugendhilfemaßnahme.

Die für eine Ausbildung im Halfeshof infrage kommenden Jugendlichen sind in erheblichem Maße belastet und/oder eingeschränkt, dass sie erfahrungsgemäß die Anforderungen einer externen Ausbildung nicht erfüllen können.

Indikation /

hierbei handelt es sich häufig um Jugendliche mit:

  • Schulverweigerungsproblematik
  • einer Lernbehinderung
  • einer Diagnose nach §35a (seelische Behinderung)
  • Grenzfälle zur geistigen Behinderung
  • Bindungs-, und oder emotionalen Störungen
  • einer Entwicklungsstörung und/oder beginnender Persönlichkeitsstörung
  • keinem oder nur geringem Autoritätsbewusstsein
  • Auto-/und /oder fremdaggressivem Verhalten
  • delinquenten Verhalten
  • Bewährungsauflagen
  • Vorstrafen
  • Methode/Wie gelingt uns das?
  • Die Werkstätten der Einrichtung befinden sich auf dem Campus Halfeshof.
  • Ein enger, täglicher Austausch, zwischen Meister, Lehrling und Betreuern ist Inhalt des Gesamtkonzeptes und wird von allen Beteiligten gewährleistet.
  • Da unsere einrichtungsinternen Werkstätten auf belastete Jugendliche spezialisierte Ausbildungsbetriebe sind, erfolgt im Rahmen der Ausbildung kein Zeit-/bzw. Produktionsdruck. Die individuellen Bedürfnisse der Jugendlichen, können berücksichtigt und schrittweise an realistische Anforderungen angeglichen werden.
  • Ende der Maßnahme
  • Die mit diesem Vertrag vereinbarte Ausbildung ist Bestandteil einer Jugendhilfe-maßnahme des zuständigen Jugendhilfeträgers gem. §§ 11 ff. SGB VIII. Die Jugendhilfemaßnahme endet üblicherweise mit dem regulären Ende der Ausbildung.
  • Wird die Jugendhilfemaßnahme vorzeitig durch das zuständige Jugendamt oder den Halfeshof beendet, so endet die Ausbildung zugleich mit sofortiger Wirkung.

Gewerke

Gärtenerei Leitung: Hr.Spiecker

Angebot: Schülerpraktika Sek.1, BOJ/BGJ (1Jahr)

Schreinerei Leitung: Hr.John

Angebot: Schülerpraktika Sek., BOJ/BGJ (1Jahr), Ausbildung zum Tischler §3-5 BBIG (3 Jahre)

Schlosserei Leitung: Hr. Pekacar

Angebot: Schülerpraktika Sek., BOJ/BGJ (1Jahr), Fachkraft für Metalltechnik §3-5 BBIG (2 Jahre)

Ausbildung zum Metallbauer §3-5 BBIG (3 Jahre)

Malerei Leitung: Hr. van der Zalm

Angebot: Schülerpraktika Sek., BOJ/BGJ (1Jahr), Bauten/ Objektbeschichter §3-5 BBIG (2 Jahre),

Ausbildung zum Maler- und Lackierer §3-5 BBIG (3 Jahre)

Grundleistungen

  • Ausbildung im gewählten Beruf
  • handwerkliche Anleitung
  • bei Bedarf zusätzliche Einzelförderung
  • kontinuierlicher Austausch mit den externen Berufsschulen
  • pädagogische Betreuung in der Werkstatt
  • Unterstützung beim Verständnis des Lehrstoffs und der Führung der Berichtshefte
  • Enge Zusammenarbeit mit der Gruppe des Jugendlichen
  • Beteiligung am Hilfeplanprozess
  • Dokumentation der Entwicklung und Empfehlung durch Berichterstattung zum Hilfeplan

Kontakt

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne:

Elisabeth Ehlert
Tel.: + 49 (0) 212 / 40 07 - 123
E-Mail: elisabeth.ehlert@lvr.de